FAQ
 
Wie funktioniert PDFCITY.com?
PDFCITY.com bietet kostenlose Services im Bereich PDF-Verarbeitung. Die PDFTechnologie kommt von callas software, die Webtechnologie aus dem Hause diron. Alle Services sind sehr einfach zu bedienen. Sie wählen den gewünschten Service aus - derzeit bieten wir PDF-Preflighting und die Montage von PDF-Seiten an. Anschliessend wählen Sie die zu verarbeitende Datei (derzeit ist die Grösse auf 3 MB bzw. 5 MB beschränkt). Nach wenigen Sekunden erhalten Sie dann in der Regel bereits einen Link auf das Ergebnis der Verarbeitung. Alle Services von PDFCITY.com werden kostenlos angeboten. Es ist nicht beabsichtigt diese Services im Rahmen eines kostenpflichtigen Angebots zu erweitern. Die Services sind speziell fuer PDF-Neulinge oder gelegentliche Anwender konzipiert.
 
Welchen Support bietet PDFCITY.com?
PDFCITY.com stellt für den Support eine Mailingliste zur Verfügung. Die Nutzung dieser Mailingliste ist grundsätzlich für jeden möglich. Die Mitarbeiter von diron und callas software werden Ihre Anfragen möglichst kurzfristig beantworten.
 
Wer kann PDFCITY.com benutzen?
Um PDFCITY.com zu nutzen, benötigt man lediglich einen Internetzugang und einen Browser. Die Services sind für jeden interessant, der mit PDF-Dateien für das Printpublishing arbeitet.
 
PDFCITY.com gefällt mir - kann ich die Lösung auch in meinem Unternehmen oder für meine Kunden einsetzen?
Die Services von PDFCITY.com sind für bestimmte Anwendungsziele eingerichtet und eher für PDF-Neulinge oder gelegentliche Anwender konzipiert. Alle Services von PDFCITY.com sind kostenlos und es ist ausdrücklich nicht beabsichtigt, diese Services im Rahmen eines kostenpflichtigen Angebots zu erweitern. Für das professionelle Umfeld können sehr einfach ähnliche, aber deutlich variablere und leistungsfähigere Services erstellt werden.
 
Was wird eigentlich für den Offsetdruck geprüft?
PDFCITY.com prüft neben gängigen inhaltlichen Anforderungen alle für die PDF/X-Konvertierung wichtigen Aspekte. Gefundene Probleme versucht PDFCITY automatisch zu korrigieren, bei nicht lösbaren wird ein Fehlerreport ausgegeben. Häufige Fehler in PDFs sind:
- Alternativdarstellungen in Bildern (falls auf druckend eingestellt)
- Anmerkungen oder Formularfelder im zu druckenden Bereich
- Bildauflösung unter 200 ppi bzw. 1000 ppi bei Strichgrafiken
- Verwenden unzulässiger Kompressionen (z. B. JPEG 2000)
- Ebenen, Transparenzen oder Verschlüsselungen im Dokument
- Haarlinien (dünner als 0.25 Punkt) im Dokument
- Fehlende Schriften
- PDF ist neuer als Version 1.4
 
Und was checkt PDFCITY.com bei PDFs für den Zeitungsdruck?
Die gleichen Aspekte wie beim Offsetdruck. Bei den Bildauflösungen gelten allerdings niedrigere Grenzwerte (100 ppi bei Bildern; 500 ppi bei Strichbildern). Zudem prüft PDFCITY.com, ob PDFs mehr als eine Seite enthalten - für Zeitungsanzeigen ist das normalerweise nicht erlaubt.
 
Was ist bei der Prüfung von PDFs für den Digitaldruck anders?
Nichts. Im Vergleich zur Offsetdruck-Kontrolle werden lediglich auch hier niedrigere Grenzwerte für die Bildaulösung bei Strichbildern angelegt (bis zu 500 ppi).
 
Was ist eigentlich PDF/X-3?
PDF/X-3 ist eine internationale ISO Norm, in der festgelegt ist, wie eine PDF-Datei beschaffen sein muss, um für die Druckproduktion geeignet zu sein. Ein wichtiges Merkmal ist zum Beispiel die Vollständigkeit (ein PDF/X-3 Dokument muss alle benötigten Schriften enthalten). Weiterhin muss ein PDF/X-3 Dokument bestimmte Angaben enthalten, beispielsweise für welches Druckverfahren die Datei erstellt wurde.
Eher für den professionellen Anwender ist die Unterscheidung zwischen PDF/X-1a und PDF/X-3 interessant. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden gleichwertigen ISO Normen ist, dass das eher aus dem europäischen Raum stammende PDF/X-3 auch geräteneutrales Produzieren erlaubt.
 
Was kann ich machen, wenn PDFCITY.com Probleme in meinem PDF findet?
Tipps zur Beseitigung aller möglichen Probleme zu liefern, würde den Umfang dieses Webangebotes bei weitem sprengen. Allgemein kann man aber sagen, dass es immer am besten ist, die Probleme im Erzeugungsprogramm zu beseitigen und das PDF anschliessend neu zu erzeugen.
Die häufigsten Probleme sind aber
- RGB- statt CMYK-Farben,
- weggebrochene Haarlinien
- fehlende Schriften.
- Bildauflösung zu niedrig
Dazu noch einige häufige Ursachen und Korrekturmöglichkeiten
Office Programme wie zum Beispiel Microsoft Office verwenden bei der PDF-Erzeugung den RGB-Farbraum. Der Drucker benötigt aber Farbangaben für die Druckfarben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz). Mit einfachen Acrobat-Plug-Ins wie z.B. dem sehr nützlichen QuiteABoxOfTricks von Quite lassen sich die Farben auch noch nachträglich umwandeln.
Auch bei der Beseitigung von Haarlinien hilft QuiteABoxOfTricks. Haarlinien sind Linien, die so dünn sind (kleiner als ca. 0,1 mm), dass Sie bei der Herstellung der Druckplatte "verloren gehen". Das Plug-In kann die Linien daher nachträglich verstärken.
Fehlende Schriften sind ein Show Stopper bei der Druckausgabe. Ausserdem ist es nur sehr schwierig diese Schriften nachträglich in die PDF-Datei zu bekommen und man läuft Gefahr, dabei an anderer Stelle etwas "kaputt" zu machen. Hier ist der einzig richtige Weg, die Einstellungen bei der Erstellung zu prüfen und die PDF-Datei neu zu erzeugen.
Niedrige Bildauflösung kann leider ebenfalls nicht nachträglich am PDF korrigiert werden. Für den professionellen, farbigen Druck ist aber eine wesentlich höhere Auflösung erforderlich als z.B. für die Monitoranzeige. Um keine unschönen überraschungen zu erleben, sollten Sie unbedingt versuchen, die von PDFCITY.com verwendeten Grenzwerte (siehe den Erläuterungen zu den Prüfungseinstellungen) einzuhalten. Kontrollieren Sie, ob das Originalbild eine ausreichend hohe Auflösung hatte - dabei muss berücksichtigt werden, ob das Bild im Platzierungsprogramm noch vergrößert wird. Stellen Sie dann sicher, dass bei der PDF-Erstellung keine Reduzierung der Auflösung eingestellt war. Sollte bereits das Originalbild eine zu geringe Aulösung aufweisen, sollten Sie nach Alternativbildern suchen - oder mit Ihrem Dienstleister sprechen: Je nach Bildmotiv kann die geringe Auflösung bei der Ausgabe "nachgebessert" werden.
Weitere Hilfestellung finden Sie in den zahlreichen PDF-orientierten Websites und Foren wie zum Beispiel: www.pdfnews.de, www.pdfzone.de, www.pdfworker.com, www.planetpdf.com.
 
Wie funktioniert die Erstellung einer Broschüre?
Verarbeitet werden mehrseitige PDF Dokumente. Die einzelnen Seiten werden dann so auf das Zielformat platziert, dass bei beidseitigem Druck (Duplex) die Bögen ineinander gelegt und geheftet werden können. Weitere Merkmale: Bei der Platzierung wird ein Bundzuwachs von 0,025 mm je Bogen berücksichtigt, so dass auf den äusseren Bögen die Seiten weiter auseinanderstehen. Die Seiten werden proportional (passend auf halbe Bogengroesse) skaliert. Es werden keine Beschnittmarken ausgegeben.
 
Wie funktioniert die Montage von Visitenkarten?
Verarbeitet werden PDF Dokumente mit beliebig vielen Seiten, je Seite eine Visitenkarte. Das Format der Visitenkarten darf nicht grösser als maximal 100 mm x 70 mm (DIN A4) bzw. 4" x 2,5" (Letter) sein. Die einzelnen Seiten werden acht mal auf das Zielformat platziert (8 Nutzen). Dabei werden die Visitenkarten in der linken Spalte rechtsbündig und in der rechten Spalte linksbündig ausgegeben, so dass beim abschliessenden "Ausschneiden" der Karten in der Mitte ein einzelner Schnitt ausreicht. Weitere Merkmale: Die Seiten werden nicht skaliert. Die Eingangsseiten müssen bereits das korrekte Endformat aufweisen. Es werden Beschnittmarken ausgegeben.
 
Wie funktioniert die Montage von Fotos?
Verarbeitet werden mehrseitige PDF Dokumente (mit Fotos oder Präsentationsseiten). Jeweils 4 Seiten des Eingangs PDFs werden auf einen Bogen des Zielformates platziert. Weitere Merkmale: Die Seiten werden proportional (passend auf viertel Bogengrösse) skaliert, dabei wird je Seite ein Rand von 2 mm berücksichtigt. Es werden keine Beschnittmarken mit ausgegeben.
 
Was ist eigentlich "Ausschießen"?
Ein Druckbogen ist normalerweise grösser als das Druckprodukt (eine Seite des Layouts). Wenn mehr als eine Seite des Layouts auf den Druckbogen passt, werden mehrere Seiten auf dem Bogen platziert. Bei der Anordnung ist es wichtig, dass die Seiten bei anschliessendem Falzen und Beschneiden korrekt aufeinander folgen. Dieser Vorgang nennt sich "Ausschiessen".
 

 

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